Kompetenzzentrum für berufsbedingte Hauterkrankungen

 

Hautkrebs durch berufliche bedingte Sonneneinstrahlung (BK 5103)

Menschen, die beruflich jahrelang intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren, können z.B. Krusten im Kopfbereich oder an anderen, der Sonne ausgesetzten Körperteilen entwickeln, die nicht mehr abheilen. Hierbei handelt es sich meist um oberflächliche Tumore, die auch aktinische Keratosen genannt werden. Aktinische Keratosen können sich im Verlauf zu bösartigen Plattenepithelkarzinomen („heller Hautkrebs“) entwickeln, die unter Umständen lebensgefährliche Tochtergeschwülste bilden können und daher operativ entfernt werden müssen.

Auch betroffene Rentner haben die gleichen Versorgungsansprüche wie aktive Arbeitnehmer und sollten bei Verdacht auf diese berufsbedingte Erkrankung ihrer Berufsgenossenschaft gemeldet werden.

Betroffen sind Angehörige von Berufsgruppen, die sich vorwiegend im Freien aufhalten, zum Beispiel in der Land-und Forstwirtschaft, in Gärtnereien, im Baugewerbe und Handwerk (z.B. Dachdecker, Zimmerleute, Bauarbeiter, Maurer usw..), aber auch Straßenarbeiter, Bademeister, Bergführer, Sportlehrer, Kindergärtner oder Briefträger.

Was bedeutet die Meldung an Ihre Berufsgenossenschaft?

Nach der ärztlichen Meldung entscheidet die Berufsgenossenschaft mittels einer Begutachtung, ob eine Berufskrankheit vorliegt. Bei Anerkennung einer solchen werden von ihr alle notwendigen Behandlungskosten für Sie zuzahlungsfrei übernommen. Das gilt auch für Leistungen, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht bezahlt werden.

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