Kompetenzzentrum für berufsbedingte Hauterkrankungen

 

Handekzeme (BK 5101)

Der Gebrauch von hautreizenden Substanzen wie Reinigungsmittel oder längeres Arbeiten im feuchten Milieu, z.B. beim Tagen von Gummihandschuhen, führt bei manchen Menschen zu Veränderungen im Handbereich, die sich durch Rötungen, Trockenheit der Hände und schmerzhafte Risse äußern können. Dies beeinträchtigt die Lebensqualität in hohem Maße und kann zu langen Arbeitsausfällen führen. Besonders häufig betroffen sind hiervon z.B. Beschäftigte im Friseurgewerbe, im Baugewerbe, im Reinigungsgewerbe, in der Gastronomie oder medizinisches Personal.

Manche Berufsstoffe können Allergien verursachen, die möglicherweise erst durch eine entsprechende Hauttestung ermittelt werden. Bei Vorliegen einer solchen Allergie muss die entsprechende Substanz dauerhaft gemieden werden.

Was bedeutet die Meldung an Ihre Berufsgenossenschaft?

Im Rahmen des Verfahrens trägt die Berufsgenossenschaft die Kosten für alle notwendigen Untersuchungs- und Behandlungsmaßnahmen, auch für Hautschutzseminare und gfs. sogar für berufliche Umschulungen. Sie übernimmt dabei auch die Kosten für Medikamente, die unter Umständen von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht erstattet würden, wie zum Beispiel Hautschutzmittel. Alle verordneten Medikamente sind für Sie zuzahlungsfrei. Weiterhin können Verdienstausfall und Fahrtkosten zur Praxis erstattet werden.

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