Kompetenzzentrum

für berufsbedingte Hauterkrankungen

Was bedeutet der Begriff „Berufsdermatologie“?

Unter „Berufsdermatologie“ versteht man die Erkennung, Vorbeugung und Behandlung von Hauterkrankungen, die durch die Ausübung des Berufs ausgelöst oder verschlechtert werden.
Wir als Berufsdermatologen prüfen, ob für eine Hauterkrankung oder einen Hautkrebs auch berufliche Einflüsse verantwortlich sein können.

Wie wird die Meldung einer Berufserkrankung durchgeführt?
In einem ausführlichen Gespräch klären wir zunächst, ob eine Berufserkrankung bei Ihnen
vorliegt. Bitte vereinbaren Sie hierzu einen Termin an unserem Standort in Karlsruhe bei
Frau Dr. med. Susanne Saha

Sollte bei Ihnen der Verdacht auf eine Berufserkrankung bestehen, erstatten wir, Ihr Einverständnis vorausgesetzt, eine Meldung an Ihre zuständige Berufsgenossenschaft, um dann gemeinsam mit dieser die für Sie bestmögliche Therapie durchführen zu können.

Muss mein Arbeitgeber informiert werden?
Grundsätzlich sind Sie nicht zur Information des Arbeitgebers verpflichtet. Es empfiehlt sich jedoch, um so dem Arbeitgeber und der Berufsgenossenschaft die Möglichkeit zu geben, für Sie vorbeugende Maßnahmen am Arbeitsplatz zu treffen. Sollten Sie ausdrücklich keine Kontaktaufnahme zum Arbeitgeber wünschen, werden wir dies in der Meldung an Ihre Berufsgenossenschaft vermerken, die sich dann an Ihre Vorgabe halten muss.

Eine Beeinflussung durch die berufliche Tätigkeit oder gar die Entwicklung einer Berufskrankheit ist beispielsweise bei folgenden Hauterkrankungen möglich: